Mit Herz an Ihrer Seite


Grußwort

„Lass uns doch einfach Caritas in verschiedene Sprachen übersetzen“, einigten wir uns, als wir letztes Jahr einen neuen Kombi beschriften wollten. Aber wie übersetzt man Caritas? Was heißt das auf Polnisch? Trifft man die rechte Aussage bei der italienischen Übersetzung? Reicht das aus, wenn wir das arabische Wort für „Liebe“ wählen? Caritas, so stellten wir fest, ist gar nicht so leicht als Wort zu fassen.

 

Als Gefühl ist das sogar noch schwieriger: da spielen Zuwendung, Aufmerksamkeit und Geborgenheit eine Rolle – und natürlich Liebe.

Einfach so. Auch gegenüber wildfremden Menschen. Menschen in Nöten. Und für die sind wir hier - sozusagen zum Lieben.

 

Wir sind für Sie da - mit Herz an Ihrer Seite!

 

Willkommen auf den Seiten der Caritas Herford!

 

 

Ihr Richard Knoke

Vorstand

Wollen gute Führung lernen und leben: angehende Führungskräfte mit ihren Mentorinnen und Mentoren sowie Vorständen der beteiligten 14 Verbände der Caritas im Erzbistum Paderborn. (Foto: cpd / Jonas)
Wollen gute Führung lernen und leben: angehende Führungskräfte mit ihren Mentorinnen und Mentoren sowie Vorständen der beteiligten 14 Verbände der Caritas im Erzbistum Paderborn. (Foto: cpd / Jonas)

Dienstleister statt Machthaber


Angehende Führungskräfte von 14 Verbänden der Caritas im Erzbistum Paderborn lernen, worauf es bei guter Führung ankommt


Paderborn, 15.5.2019 (cpd) – „Man muss Menschen mögen“ – Die „vier Ms“ bringen eine wesentliche Anforderung an Führungskräfte auf eine kurze Formel. „Führung ist Dienstleistung. Dafür muss man Status und Macht loslassen“, sagte Thomas Kellermann, Leiter der Personal- und Organisationsentwicklung beim Caritasverband Arnsberg-Sundern. Bei einer Auftaktveranstaltung zum Programm „In Führung gehen 2.0“ der Caritas im Erzbistum Paderborn stellte er angehenden Führungskräften mitsamt ihren Mentorinnen und Mentoren zentrale Punkte guter Führung vor. Individuell und achtsam zu führen, Beschäftigte zu ermutigen und ihnen auch etwas zuzutrauen sei anstrengend und schwerer als es klingt, sagte er vor rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Paderborner Hotel Aspethera. Dazu müsse man auch sich selbst kennen und führen. Angesichts einer zunehmend komplexen Arbeitswelt und einer „Vielzahl an Wertewelten“ gerade in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft sei ein Kulturwandel nötig hin zu einem ganzheitlichen Ansatz. „Die Unterschiede auch zwischen den Generationen produzieren Konflikte auf Teamebene“, erklärte Kellermann. „Das erhöht die Herausforderung an die Führung.“
Dieser Herausforderung stellen sich 39 angehende Führungskräfte von 14 Verbänden der Caritas und zugehörigen Fachverbänden aus dem gesamten Erzbistum Paderborn. In einem 18-monatigen Prozess werden sie dabei von jeweils einer Mentorin oder einem Mentor eines anderen Verbandes begleitet. Neben dem Diözesan-Caritasverband Paderborn und dem Caritasverband Dortmund, bei denen die Federführung des Projektes liegt, beteiligen sich die Caritasverbände Brilon, Hagen, Hamm, Herford, Herne, Minden, Paderborn, Siegen-Wittgenstein und Soest sowie die Sozialdienste katholischer Frauen (SkF) in Dortmund und Minden und der Sozialdienst katholischer Männer (SKM) in Dortmund.
Die Qualität der Führungskräfte-Maßnahme zeige sich an der hohen Zahl der beteiligten Verbände, sagte Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig. Bei drei vorhergehenden Durchläufen von „In Führung gehen 2.0“ habe sich gezeigt, dass der Weg mit den Mentoren „sehr gelingend“ sei. „Das sind konstruktive Lerngemeinschaften.“
Mit dem Programm reagiere die Caritas im Erzbistum Paderborn auf zwei große Herausforderungen, den Fachkräftemangel und den Bedarf an guten Führungskräften, sagte Georg Rupa, Vorstandsvorsitzender der Caritas Dortmund, wo die Idee zu dem Programm entstand. Gute Führung erzeuge ein gutes Betriebsklima. Und das erhöhe die Attraktivität des Unternehmens und sorge neben flexiblen Arbeitszeiten und marktgerechter Entlohnung für eine längerfristige Bindung von Beschäftigten.

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